Flat Lay

Wenn man im Moment den einschlägigen Foren von Instagram und Co so folgt...

…dann begegnet man gerade sehr oft einem neuen Trend, der sogenannten

"Flat Lay Fotografie"

Dabei geht es in der Hauptsache darum, verschiedene Gegenstände eines Themas mehr oder weniger kunstvoll in einer Art "Stillleben" flach auf einer Ebene zu arrangieren, und diese dann aus der Vogelperspektive möglichst im 90 Grad Winkel zu fotografieren.

Auch dabei ist wieder vor allem "Ausprobieren" und Kreativität des Einzelnen angesagt, aber ein paar gewisse Regeln verhelfen schon bald zu einem gelungenen Flat Lay .

Der Untergrund sollte erstens möglichst neutral und zweitens von der Textur her nicht zu unruhig gewählt sein, um nicht allzusehr von den eigentlichen Motiven abzulenken.

Auch mit der Farbe kann man spielen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, Holzböden, Decken, Stoffe, Bettlaken, Tapeten, all das ist einsetzbar, aber wie gesagt, Einfachheit bringt hier mehr.

Beim Platzieren der Gegenständes sollte man sich ebenfalls für eine gewisse Ordnung entscheiden, die Drittel-Regel oder Arrangements nach geometrischen Mustern und Linien helfen dem Auge ungemein, sich auf die einzelnen Dinge zu konzentrieren, genügend eingehaltener Abstand vorausgesetzt.

Themen für die Flat Lays sind schier unbegrenzt, egal ob Ihr eine  Eurer Sammlungen präsentiert, oder auch, und das ist dann schon etwas anspruchsvoller, vielleicht eine ganze Geschichte erzählen wollt (der letzte Urlaub, Euer Lieblingsfrühstück ect.).

Doch auch hier gilt wieder: Weniger ist mehr, denn gerade am Anfang ist man doch  versucht, möglichst viele Dinge unter zu bringen. Ein gelungenes Flat Lay lebt ja gerade von seiner spielerischen Schlichtheit, und gerade deshalb ist es auch meist das Ergebnis eines sorgfältigen Arrangements.

Gute Beispiele und viele Anregungen gibt es viele in den oben genannten Foren, und ich glaube, ich muß da noch viel üben!!!

Als Beispiel habe ich mal ein Flat Lay meiner Kamera-Sammlung und als "Storytelling" das Arrangement "Jugendfotografie" beigefügt. Mein damaliger ganzer Stolz war die in den Mitte Siebzigern  wohl erfolgreichste Spiegelreflex-Kamera, die Canon AE1, eine der ersten Kleinbild-Siegelreflekameras mi Mikroprozessor-Steuerung und Blendenautomatik.

Doch bis ich da ankam, fotografierte man damals auch z. B. mit der Polaroid "Land Zip" einer Sofortbildkamera, oder damals auch ganz beliebt, eine Ritsch-Ratsch-Klick Agfamatic, die sogenannten Pocketkameras mit 16 mm Film in einer Pocket-Filmkassette (Bildqualität eher, na ja…)

So, ich glaube, ich muss noch etwas üben gehen...

 

 

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